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Jedes Lied ein Lieblingslied.

Samstag heißt oft Klubnacht im Kalif Storch. Das kann auch schon mal bedeuten, dass man als Freund*in der gesellschaftlich akzeptierten Drogen mit dem Tempo und Bass der Musik nicht immer klar kommt. Erwähntes Szenario lässt sich natürlich auch auf jegliche anderen Clubs und Genres ausweiten, sei es ein HipHop-Fan bei der Indie-Nacht in der Engelsburg, oder eine Jazz Virtuosin umgeben von Schlagerfans im Presseclub.

Die folgenden Tricks sind demnach fast universell anwendbar und werden hoffentlich eure verloren geglaubten Nächte doch noch irgendwie erinnernswert machen.

Um sich es besser vorstellen zu können, erinnere dich daran wie deine Freund*innen dich das letzte Mal dazu überredet haben, mit ins Kalif zu kommen, obwohl du vielleicht gar nicht so viel Lust darauf hast. Voreingenommen stellst du dich an, kommst glücklicherweise an der härtesten Türsteherin der Stadt vorbei und stehst plötzlich inmitten baller- und tanzwütiger Menschen. Was tun, um nicht rückwärts wieder aus dem Club gehen zu wollen?

Trick 1:
Geh zur Bar und bestelle dir eine Vodka-Mate (Serviervorschlag: 4cl).

Trick 2:
Bist du kein Fan des Betrinkens, versuche draußen sinnlos viele Zigaretten zu rauchen.

Trick 3:
Bist du auch kein Fan des Rauchens, setz dich an die Feuertonne und suche nach potenziellen GesprächspartnerInnen.

Trick 4:
Beschaffe dir dabei eine neue Identität. Neue Leute kennen lernen macht Spaß, noch mehr jedoch, wenn man seine ungelebten Träume wahr werden lässt. So kann es dazu kommen, dass du wieder 18 bist und über den Schweregrad der Mathe-Abitur-Prüfung 2019 diskutieren kannst oder ungläubige Blicke abbekommst, dass du als Frau Maschinenbau studierst und deine Eltern dir tatsächlich den Namen Janette gegeben haben.

Trick 5:
Hol dir kostenlose Ohrstöpsel an der Garderobe.

Trick 6:
Gehe zu den Toiletten und kreiere einen Entwurf, wie man den Brunnen effektiver gestalten könnte, damit man tatsächlich Hände waschen kann (Apfelseife zum Beispiel).

Trick 7:
Suche dir einen Menschen in der Menge, der besonders tanzt und versuche seine oder ihre Dancemoves zu kopieren (natürlich ohne dich dabei über die Person lustig zu machen). Vielleicht stellst du fest, dass du ein Naturtalent im shuffeln bist oder dein Kalorienverbrauch um 100% gestiegen ist.

Trick 8:
Fühle dich verantwortlich für die potenzielle Dehydration deiner FreundInnen. Gehe zum zuvor erwähnten Brunnen und zwinge deine Mitmenschen Wasser zu trinken. Eventuell können sie sich am nächsten Tag daran erinnern und eure Freundschaften werden für immer auf der Basis des gegenseitigen Vertrauens und ‚sich-fallen-lassen-können‘ gefestigt sein.

Trick 9:
Jedes Lied ist dein Lieblingslied! Freudig und mit strahlenden Augen drehst du dich zu deiner Gang um und fragst sie, woher der DJ weiß, dass das dein Lieblingslied ist. Auch gefakte Euphorie kann einem Freude bereiten, sehr große sogar, vor allem wenn plötzlich jedes Lied dein Lieblingslied ist.

Trick 10:
Schreie dem DJ unangebrachte Songvorschläge wie Bushido oder Nelly Furtado zu.

Trick 11:
Nutze die Liebesbedürftigkeit der feiernden Menschen aus und lasse dir ausführlich erzählen, wie großartig du bist, wie viel positive Energie du ausstrahlst und wie schön es sich anfühlt dich zu umarmen.

Und wenn alles nichts hilft ist es auch mal okay einfach nach Hause zu gehen und sich ins Bett zu legen. Hinlegen statt Nachlegen, Freunde.

2 comments

  1. Unabhängig meiner Ausgehpräferenzen muss ich doch sagen, dass dieser Artikel absolut sinnfrei ist. Falls dafür jemand Geld bekommt – ciao. 😂
    Ps. Korrigiert den Anfang des dritten Absatzes. (Ihr Luschen)

  2. Trick 9 war Gold wert, denn so habe ich alle Tracks von Mensa Jürgen gefeiert. Woher er nur immer diese gute Musik hat

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