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Social Disdancing with Ungleich Crew

Wir wollen in den nächsten Tagen (oder auch Wochen, je nach dem) den Erfurter*innen helfen Ihren Alltag vielleicht etwas abwechslungsreicher zu gestalten und gleichzeitig den Kulturschaffenden eine Plattform geben, um auf Projekte zur Überbrückung dieser schwierigen Zeit hinzuweisen. Das Ganze soll auf Instagram unter dem Hashtag #SocialdisDancing_Erfurt steigen. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme, Feedback und vor allem: #FlattenTheCurve!


Liebe Leserinnen und Leser,

ein uns und Wissenschaftler*innen unbekannter Virus hält Einzug in unseren schönen Freistaat. Neben der wunderbaren Tatsache, dass man jetzt erwachsenen Menschen nochmal erklärt, wie sie sich richtig die Hände waschen sollen (manche machen es tatsächlich immer noch nicht), bringt COVID-19 ab Dienstag auch alle Schulen und Kitas zum Erliegen. Die Thüringer Regierung hat zudem entschieden, dass das Sommersemester frühestens am 4. Mai starten wird. Das öffentliche Leben in Erfurt und Deutschland scheint still zu stehen oder sich zumindest langsamer zu bewegen. Geliebte Szene Spots wie Kalif und Retro halten ihre Türen geschlossen, Virolog*innen empfehlen zudem, auch Gaststätten und Bars zu meiden. Uff.

Das ist hart, nicht nur für uns als junge Menschen, die wir gerne das Haus verlassen, sondern vor allem für alle Kulturschaffenden in Erfurt und Umgebung, die nun mit großen Verlusten zu rechnen haben. An euch alle: Haltet die Ohren steif! Wir trinken, wenn das alles vorbei ist, einfach doppelt so viel wie früher und lassen uns kein Konzert & keine heiße Samstags-Fete mehr entgehen.

Keine Uni, Homeoffice und geschlossene Clubs beschwören einen entschleunigten Alltag herbei. Das wäre alles ein großer Grund zur Sorge, wenn wir da nicht alle ein wahnsinnig angesagtes, famoses und gelegentlich auch tagesaktuelles Online-Magazin kennen würden. In den nächsten Tagen und Wochen wird euch die Ungleich-Redaktion mit ihren Tipps für Serien, Mediatheken, Podcasts, Büchern, Kochrezepten und Pornos versorgen.

Darüber hinaus wollen wir euch ein bisschen kreativen Input geben mit dem ihr die nächste Zeit ganz sicher ein bisschen beschäftig sein werdet. Seid gespannt, wir geben unser Bestes.

Was ihr jetzt gerade noch tun könnt: Oma anrufen und sagen, dass sie nicht mehr in den Supermarkt rennen soll. Am Montag Oma wieder anrufen, weil sie sich safe nicht daran erinnern wird. Wir alle kennen Omas. Für die letzten Hausarbeiten ein paar Bücher aus der Bib hamstern. Menschen, die Nahrung und Toilettenpapier hamstern nicht wüst beschimpfen, aber doch darauf hinweisen, dass das unglaublich dumm ist (zumindest solange Christian Drosten es nicht ausdrücklich empfiehlt). Den einen oder anderen Groschen, den man die Tage spart, an kulturelle Institutionen spenden, sie brauchen es jetzt mehr denn je. Ansonsten bleibt einfach zu Hause, Leute. Holt euch beim Späti des Vertrauens eine Flasche Bier und schaut euch die Bilder aus dem letzten Urlaub an. Oder um es mit den Worten von Christoph Ahmed zu sagen: „Nie war es so wichtig, gemeinsam allein zu sein“.

© Twitter: @carlsparla

Unter #socialdisdancing_erfurt sind alle dazu aufgerufen, mitzumachen. Ob Kulturschaffende, Studierende, Berufstätige oder Schüler*innen, zeigt uns, was ihr die Tage so anstellt. Gebt Tipps, Tricks oder Aufrufe weiter!

PS: Bis ihr dann wieder etwas von uns hört, hört doch mal die „Alles gesagt?“-Folge (ZEIT ONLINE / MAGAZIN Podcast) mit Rezo (das ist der Typ mit den blauen Haaren). Die wird euch sicher erstmal ein bisschen beschäftigen.

In Liebe, eure Ungleich-Redaktion

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