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Unboxing-Glasbox: Waste the Campus

It’s Glasbox time again. Während gefühlt ganz Deutschland auf einmal merkt, wie schlimm das doch ist mit dem Klimawandel und der Umweltverschmutzung und dass sich etwas ändern muss, gehen täglich hunderte unnötige Plastiktüten über den Tresen der Glasbox und sämtlichen Einrichtungen des Studierendenwerkes Thüringen. Dabei sagt sogar Horst Seehofer mittlerweile, dass er Fridays for Future für eine gute Entwicklung halte und all die Kritik daran nicht verstehe, wenn junge Menschen für ihre Überzeugungen kämpfen.

Wozu der Müll?

Ok, dass ausgerechnet Horst Seehofer urplötzlich zum Climate Fighter wird, musste ich auch erstmal sacken lassen. Ob er wohl weiß, dass das auch bedeutet, weniger Schweinshaxen zu essen? Ich schweife ab, zurück zum eigentlichen Problem:
Viele von uns Studierenden, ich würde behaupten ein Großteil, achtet in ihrem täglichen Konsum sehr penibel darauf, so wenig Plastik wie möglich zu verbrauchen und kaufen zu müssen. Gemüse und Obst werden einfach so auf das mäßig einladend aussehende Kassenband geschmissen, die Tüte beim Döner des Vertrauens kann man sich auch sparen, wenn man einfach einen Beutel dabei hat (oder einfach gleich da essen) und dass im Sommer niemand mehr Strohhalme kauft, um seinen kühlen Eistee zu genießen, hoffe ich jetzt einfach mal sehr. Wenn man es dann aber morgens mal nicht schafft, sein eigenes Käsebrot abzutuppern (wow klingt das konservativ), ist man direkt um ein Stück Petersilie und eine Plastiktüte reicher. Das Ökosystem wieder ein bisschen ärmer, weil diese halt eh im Müll landet.

Liebes Studierendenwerk, da stellt sich mal wieder die altbekannte Frage: Warum?

Sollen Plastiktüten mit Löchern (!!) der Hygiene dienen? Ist es handlicher für den Verkauf? Bleiben die Brötchen und der Belag davon länger haltbar? Fragen über Fragen.

Wenn es sein muss, dann halt Papiertüten

Jedes einzelne Brötchen in einer eigenen Tüte, das ist soo dumm. Das ist ungefähr so dumm, wie Bananen einzupacken oder Orangen zu waschen. Und das macht so viel zu Nichte, was man tagtäglich tut, um seinen kleinen Teil zu einer plastikfreieren Welt beizutragen.

Deshalb habe ich eine Bitte: Können wir das ändern? Es ist so unglaublich unsinnig und wirklich eine hohe Umweltbelastung. Man kann doch die Brötchen einfach so in die Auslage tun, wie jeder Bäcker oder anderen Cafeterien das auch machen. Dann könnte man sein Essen sogar direkt auf die Hand nehmen oder eben zumindest, wenn der Wunsch da ist, es in eine Papiertüte tun. Die 10 Cent zahle ich gerne. Denke mal, da spreche ich für viele andere. Also, die Hoffnung auf Veränderung stirbt zuletzt und das tut wirklich keinem weh, im Gegenteil.

Links-grün versiffte Grüße aus der Ungleich-Redaktion

2 comments

  1. Ein Vorteil an den Papiertüten ist auch, dass man die dann lecker mitessen kann! Yummi!

    Das geht mit den Plastiktüten natürlich auch, nur schmecken mir die Papiertüten besser!

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